Gestalteter Titel-Schriftzug
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Kaufberatung: Kamera & Objektiv

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Kaum hat man sich selbst ein klein wenig mit einer fast professionellen Kamera vertraut gemacht und erste Ergebnisse geliefert, die sich von einem Knippsbild abheben, fragen einen die ersten kommenden Neueinsteiger, welche Modelle für sie interessant sein könnten. Zumindest geht es mir regelmäßig so, darum schreibe ich diesen Bericht. Vorab die Info, dass dieser nicht neutral sein wird. Ich selbst fotografiere seit jeher mit Nikon und das aus Überzeugung. Dass andere Hersteller auch schöne Töchter haben, ist mir bewusst. Allerdings weiß ich um die mir selbst eingeredeten Vorzüge "meiner" Marke und die auch zu begründen.

Während es vor ein paar Jahren nur die Entscheidung zwischen Kompakt und SLR gab, sind nun inzwischen am Markt auch die Systemkameras mit zahlreichen brauchbaren Modellen als Bindeglied vorhanden. Wer Wert auf Wechselobjektive legt, nicht die allerhöchsten Ansprüche verfolgt und wem das Gewicht einer (semi-)professionellen Kameraausrüstung zu hoch ist, der ist damit sicher bestens bedient. Beide Segmente gleichzusetzen, wie es in unseren einheimischen "Fach"-Magazinen immer wieder durchgeleiert wird, ist meiner Ansicht nach Schwachsinn und wird es wohl auch noch einige Zeit bleiben. Sieht man mal von der Leica M9 ab, die ohnehin vom System als auch vom Preis weit jenseits der Konkurrenz liegt, gibt es beispielsweise noch kein Systemmodell mit Vollformatsensor.

Ganz im Gegenteil haben selbst die wenigsten Hersteller die halbe Größe im Programm, darunter Fuji und Sony. Micro-Four-Thirds von Panasonic und Olympus wird dann von den Mitbietern Pentax und Nikon nochmals unterboten. Was die Sensorgröße mit der Bildqualität zu tun hat, darauf komme ich bei der Kamerawahl nochmal eingehend zu sprechen.

Hat man sich jetzt also für eine Systemkamera ganz gleich welches Herstellers entschieden, kann man diesen Workshop schließen. Ich kenne zwar die Modellreihen und das Funktionsprinzip, meine Leidenschaft und Kenntnis gilt allerdings der Klasse darüber und ich werde folgend über diese hier ausführlichst referieren.

Kameragehäuse

Das ausgewählte Modell ist zu aller erst einmal vom eigenen Geldbeutel abhängig. Und bereits bei dieser Entscheidung sollte man die Folgekosten bedenken. Hat man über Jahre knapp 2000€ zusammengekratzt und gibt diese nun für eine Kamera mit Vollformatsensor komplett aus, muss man damit rechnen, dass auch die zukünftigen Anschaffungen von Objektiven wesentlich mehr ins Geld gehen. Entsprechend würde ich hier raten, lieber die Hälfte für den Body auszugeben und dafür später nicht die billigsten Objektive kaufen zu müssen.

Was den Kamerahersteller angeht, ist der Markt in den letzten Jahren sehr stark geschrumpft. Gab es zu Beginn der digitalen Spiegelreflex-Ära noch Modelle von Kodak, Fuji, Minolta, Panasonic und Contax, ist der Markt der bezahlbaren Modelle mittlerweile auf Nikon, Canon, Sony, Pentax, Sigma und (noch) Olympus geschrumpft. Ich rechne nicht damit, dass von letztgenannter Marke noch all zu viel kommen wird, aber da kann ich mich auch täuschen. In meine kommenden Überlegungen ziehe ich Olympus ohnehin nicht mit ein, weil ich mit deren Minisensor-Prinzip nichts anfangen kann.

Klappern wir erst einmal die Nischenhersteller ab, bevor wir uns zu den Platzhirschen begeben. Sony hat beispielsweise das Bajonett und die Technik von Minolta übernommen und ist meiner Meinung nach tatsächlich als Alternative in jedem Fall zu Nikon und Canon zu sehen. Mit den Modellen von Pentax ist gemein, dass die Verwacklungsreduzierung in der Kamera stattfindet, indem der Sensor versucht, das Zittern des Fotografen auszugleichen. Vorteil dieser Technik, dass jedes Objektiv somit ausgeglichen wird und diese Technik in den Gläsern selbst nicht teuer verbaut werden muss. Gerade weil es für diese Marken teilweise sehr gute Objektive älterer Baureihen gibt (wie oben angesprochen kann man an die Sony-Kameras das ganze Minolta-LineUp montieren), hat diese Funktion durchaus ihren Reiz. Was damit aber nicht geboten wird, ist, dass das Bild bereits im Sucher stabilisiert wird. Für Sony spricht des Weiteren eine sehr große Palette an Kameramodellen sowie eine qualitativ sehr hochwertige Objektivauswahl. Auch setzt der Hersteller vermehrt auf ein den SLRs ähnliches System mit halbtransparenten Spiegeln, in denen folglich die empfindliche Mechanik reduziert werden kann. Die Spitzenmodelle der Objektive werden hier direkt und exklusiv von Zeiss gefertigt. Pentax hingegen bietet SLRs nur mit halbformatigem Sensor an. Für diese Marke spricht meiner Meinung nach einfach die damit erreichte Bildqualität, die mich schon mehr als einmal angenehm überrascht hat. Sigma zu guter Letzt ist der größte Objektivhersteller der Welt und hat auch Kameras im Angebot. Ihre Besonderheit ist der Foveon-Bildsensor (ebenfalls nur Halbformat), der in der Theorie die besten Bildergebnisse liefert, da hier tatsächlich jedes einzelne Pixel eine RGB-Farbinformation aufnimmt.

Vielerorts im Netz wird die mangelnde Performance des Systems kritisiert, wozu ich nicht unbedingt etwas sagen kann, da man nicht oft die Gelegenheit bekommt, so ein Modell selbst zu testen.

Kommen wir zu den zwei Marktführern Nikon und Canon. Im Allgemeinen betrachtet, kann man mit beiden nichts falsch machen. Rein subjektiv gefällt mir die Bildqualität, die Haptik und die Bedienung einer Nikon besser; ein Canonuser wird exakt dasselbe umgekehrt von sich behaupten. Die Modellphilosophie ist vergleichbar, die Auswahl an werksseitigem Zubehör ebenfalls. Mir kommt es so vor, als das im Bereich Studio und Portrait eher auf Canon gesetzt wird und außer Haus und wenn's etwas härter zur Sache geht, man öfter auf Nikon trifft. Dieser Eindruck kann aber auch medial bedingt sein, da man im deutschen Fernsehen die tuckigen Trendfotografen ihre ausgehöhlten Hungerhaken stets mit Canon ablichten sieht, während einschlägige amerikanische Krimiserien in aller Regel die nicht minder intelligenten Leichenteile mit dem Konkurrenzprodukt festhalten.

Hat man sich erst einmal für einen Hersteller entschieden, kann man folgende Ausführungen für beide geltend machen und prinzipiell da Sony auch gleich noch mit einschließen, da deren Repertoire ähnlich umfangreich ist. Unabhängig des Geldbeutels steht erst einmal die Frage im Raum, was man mit der Kamera machen möchte.

Mir beispielsweise bedeutet das Gefühl etwas, die Bilder, die ich aufnehme, auch vor 30 Jahren hätte umsetzen können - vorausgesetzt, ich hätte Ahnung von Filmentwicklung. Entsprechend möchte ich vor der Aufnahme wissen, wie das Ergebnis aussehen wird und will auch die Kamera so einstellen, dass eben genau dieses eintrifft. Wer da anderer Meinung ist und nur die Möglichkeit zum experimentieren haben will, aber ansonsten eher der Schnappschusstyp ist, der ist mit einem Modell bis ca. 1000€ sicherlich besser beraten, als mit einem Pro-Body. Der Grund dafür ist, dass in den professionellen Kameras die ganzen Automatismen und internen Bildoptimierungen parallel zur Preissteigerung immer weniger vorhanden sind. Hier macht man Bilder im Roh-Format, die dann digital entwickelt werden sollten. Die JPGs, die man out-of-Cam erzeugen kann sind zwar brauchbar; das können die Kleinen aber besser, denn dafür sind sie gemacht. Umgekehrt sind bei den Einstiegsmodellen die manuellen Modi und Steuerungen schwerer und nicht so intuitiv zu erreichen. Filmen können sie mittlerweile alle, was mich persönlich eher ärgert, weil ich das Gefühl habe, bei einem Neukauf Technik bezahlen zu müssen, die ich gar nicht brauche.

Folgt die Frage nach der Sensorgröße, wie oben schon einmal angeschnitten. Generell ist es so, dass eine kleinere Pixeldichte bessere Bilder macht, was für einen größeren Sensor spricht. Hier sollte man allerdings sich auch der Tatsache bewusst sein, dass Vollformat-Objektive ca. doppelt so teuer und meist größer sind. Ebenfalls sind größere Sensoren in aller Regel rauschärmer. Das Format an sich erlaubt mit vergleichbaren Brennweiten auch eine bessere Freistellung der Motive bei gleicher Blendenzahl, was für mich das Hauptargument darstellt. Zu meinem Ärger liefert man sich gerade ein Wettrennen, was die Auflösung der Sensoren angeht. Beim Schreiben dieses Berichtes ist die D800 mit 36MP Spitzenreiter. Ich hätte dafür keine Verwendung. Der Grund ist, dass ich meine Objektive nicht mehr voll nutzen könnte. Ein Vergleich der Pixelschärfe der D300 mit der D700 hat gezeigt, dass bei erstgenannter bei dem gleichen Glas (105mm Makro) nur bis Blende 16 scharf fotografiert werden kann. Bei der D700 geht das bei F/22 noch. Die 12MP der 300er entsprechen einem 24MP-Vollformat-Sensor. Rechne ich das hoch, wäre bei der D800 wohl bei F/11 Sense, was mir für Landschaftsaufnahmen oft definitiv zu offen wäre. Lange Rede, kurzer Sinn, vor allem, weil der Bericht eigentlich für Einsteiger gedacht ist: auf die Zahl den Megapixel sollte man nicht schauen, da hat jedes Modell mehr als genug!

Wer sich für Makrofotografie interessiert, ist mit dem kleineren Sensor ("DX" bei Nikon, "APS-C" bei Canon; wobei Canon noch minimal kleiner ist) besser beraten. Der Grund ist, dass man mit einem Makroobjektiv einen kleineren Bereich bildfüllend abgebildet bekommt. Durch den Abbildungsmaßstab erscheinen zudem die Brennweiten länger. Hat man denn ein 500mm-Objektiv an seiner Kamera, so entspricht der Bildwinkel bei Nikon und Sony bereits 750mm, bei Canon sind es gar 800. Zusammenfassend heißt das, wer die Prioritäten Geldbeutel, Gewicht, Automatisierung und Abbildungsmaßstab hat, ist mit einem kleinen Sensor besser bedient, landet so bei den typischen MediaMarkt-Regalen und gibt für das Gehäuse zwischen 300 und ca. 1000€ aus. Und wer es sich leisten kann, den Vorteil des klareren Suchers und der besseren Bildqualität nutzen möchte, greift zur Nikon D600 oder Canon EOS 6D und aufwärts und ist so mindestens 1500€ los.

Objektive

Die letzten Seiten waren verwirrend und kompliziert? Vielleicht sollten Sie sich dann doch lieber noch ein bisschen unsere Galerien anschauen, denn jetzt gibt's noch mehr Auswahl...;-)

Ich werde mich allerdings hier erst einmal mit dem allerersten zu kaufenden Objektiv beschäftigen. Man wird mit der Zeit selbst wissen, was man als Upgrade braucht und was nicht. Entsprechend werden auch die Einsteigermodellen in vielen Fällen schon als "Kit" samt Objektiv angeboten. In der Regel sind diese Gläser ganz unten im LineUp der Hersteller angesiedelt, erfüllen aber trotzdem ihren Zweck ganz gut. Ich selbst würde jedem Einsteiger raten, tatsächlich mit der billigsten Kombination anzufangen, um erst mal ein Gefühl für diese Technik zu entwickeln. Erst später, wenn man sich verschiedene Schwerpunkte gesetzt hat, macht es Sinn, richtig zu investieren.

Überdies werden allseits sogenannte Superzooms angepriesen, die bis zu 15fach vergrößern. Ganz im Ernst, wenn Sie sich ein Kamerasystem kaufen, das es zulässt, die Optik bei Bedarf zu wechseln, dann benutzen Sie es auch! Denn in aller Regel sind diese Objektive in jedem Bereich ein Kompromiss, der der Leistung Ihrer Kamera nicht gerecht wird. Also, kaufen Sie sich, wenn's flexibler sein muss, zu dem 17/18-55 noch ein 55-250/300 und sie haben eine bessere Qualität und nur knapp die Hälfte an Euros ausgegeben.

Einschnitte muss man in diesem Preissegment allerdings trotzdem hinnehmen. So ist es üblich, dass sich die Frontlinse dieser Low-Cost-Gläser dreht, wenn Sie fokussieren. Das führt spätestens bei der Verwendung eines Polfilters zu einer Fummelei. Überdies sind diese Objektive dafür ausgelegt, mit dem Autofokus der Kamera bedient zu werden. Die manuelle Steuerung ist aufgrund des wackeligen und schmalen Ringes nicht wirklich zu gebrauchen.

So, da wir vor dem Kauf dieser Kameraklasse höchstwahrscheinlich gerade im MediaMarkt stehen, gleich noch eine wichtige Kenntnis zur Handhabung des dortigen Personals: NEIN, SIE BRAUCHEN KEINEN UV-FILTER!

Fremdhersteller sind die erste Wahl, wenn's zwar professionelle Lichtstärke sein soll, aber das Geld nicht für die gleichen Gläser der Kamerahersteller ausreicht. Zumindest bei Nikon habe ich mit Sigma und Tokina gute Erfahrungen gemacht, bei Canon wäre ich da etwas vorsichtiger. Grund scheint die unterschiedliche Ansteuerung der Blende zu sein, die bei Nikon mechanisch und bei Canon elektronisch erfolgt. Bei Tokina wie auch bei Tamron habe ich mehrfach erlebt, dass genau diese Kommunikation nicht mehr funktioniert hat und so die Kamera auf Störung ging.

Was hab ich da geschrieben? "Professionelle Lichtstärke"? Fügen wir doch vielleicht kurz dazwischen, was das ganze Buchstaben- und Zahlengewusel auf den Geräten zu bedeuten hat. EF, AF-S, VR, DX und haste nicht gesehen unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller und empfehle ich über deren Webseiten abzufragen, da es hier den Rahmen sprengen würde. Im Allgemeinen handelt es sich hierbei um Angaben über Autofokus, Verwacklungsreduzierung oder auch Bildkreisgröße. Bei letzterer sollte man beachten, dass dieser auch zu der eigenen Kamera passt. Ein Vollformatobjektiv an einer Kamera mit DX/APS-C-Sensor ist überhaupt kein Problem. Im Gegenteil ist diese Kombination sogar sinnvoll, wenn man beispielsweise mit vielen Filtern arbeiten möchte (das Objektiv vignettiert nicht so schnell) oder sich für die Zukunft ein Upgrade auf eine Vollformatkamera vorstellen kann. Umgekehrt sieht das schon anders aus. Durch den kleineren Bildkreis bekommen die Bilder einen schönen schwarzen Rahmen. Viele Vollformatkameras sind zwar mit einer Möglichkeit ausgestattet, im kleineren Modus zu fotografieren, aber wer verschenkt schon gerne die Leistung seines Sensors?

Konzentrieren wir uns also hier speziell auf die Zahlen. "18-55" gibt beispielsweise den Brennweitenbereich eines Standardzooms für Einsteigerkameras an. Man stelle sich vor, in ein Blatt Papier eine rechteckige Öffnung von ca. 16x24mm zu schneiden (alternativ 24x36mm bei Vollformat). Nun hält man das Loch 18mm von seinem Auge weg. Den Bildausschnitt, den man dadurch zu sehen bekommt, entspricht der angegebenen Brennweite von 18mm. Das lässt sich so selbstverständlich auch auf alle anderen Brennweiten/Sensorgrößen übertragen. Bei Angaben wie 3.5-5.6 wird es etwas komplizierter. Diese Zahlen beschreiben die maximale Lichtstärke des Objektives und zwar in diesem Fall variabel für Zoomobjektive. Wenn das Objektiv also jetzt ...18-55...3.5-5.6... heißt, bedeutet das, dass bei 18mm Brennweite eine maximale Lichtstärke von Blende 3.5 und bei 55mm von Blende 5.6 zu Verfügung steht. Die Werte dazwischen verteilen sich auf den Zoombereich. Wie einfach wäre es nun, wenn man sagen könnte, Blende 1 ist wenig Licht und Blende 20 ganz viel. Weit gefehlt. Die Blendenwerte stehen unter dem Bruchstrich, was heißt, je kleiner die Zahl, desto mehr Licht, desto größer die Öffnung des Objektivs. Und als ob das nicht schlimm genug ist, wird auch nicht einfach durchgezählt, sondern man zählt hier mit dem Faktor √2. Entsprechend geht's 1.4, 2, 2.8, 4, 5.6, 8, usw. Je Zahl halbiert sich das einfallende Licht. Und während, wie oben beschrieben, ein günstigeres Zoommodell eine sich ändernde Lichtstärke je Brennweite hat, bleibt die bei professionellen Objektiven gleich, meist 2.8 und bei längeren Brennweiten 4. Was man damit mehr machen kann, sollte man früher oder später hier auch irgendwo lesen können.

Um bei den Zahlen zu bleiben, möchte ich hier noch einen kleinen Vergleich anführen, um auch den Unterschied zwischen Einstiegs- und Profiequipment noch etwas zu verdeutlichen. Ein 24-70mm 2.8er Objektiv entspricht im Profi- und Vollformatsegment in etwa dem viel genannten 18-55 3.5-5.6 an einer Halbformatkamera. Das Profiobjektiv hat zwar keine Verwacklungsreduzierung, wiegt aber dafür knapp das vierfache und kostet 15 mal mehr. Noch Fragen? Nimmt man jetzt einen Fremdhersteller, bezahlt man immer noch in etwa die Hälfte. Bleibt als Fazit: je mehr Geld, desto mehr Spaß, mehr Licht, mehr Qualität und mehr Möglichkeiten, aber auch mehr Gewicht und Packmaß, die es gilt, mit sich herumzuschleppen.

Wer bei kleinem Geldbeutel trotzdem hohe Ansprüche erfüllt sehen möchte, kann auch über Festbrennweiten und/oder gebrauchte Objektive nachdenken. Bei Nikon sollte man aber beachten, dass AF-Objektive (ohne "-S") an Kameras der 3000er und 5000er Serie nur manuell fokussiert werden können! Wer nicht auf Kosten achten muss, hat für die aktuellen und noch kommenden Generationen von Spiegelreflexkameras auch die Möglichkeit, sich bei Herstellern wie Zeiss und neuerdings auch Schneider-Kreuznach umzusehen. Diese deutschen Optikspezialisten versuchen sich gerade beide daran, Objektive auf den Markt zu bringen, die die Sensoren oberhalb der 30 Megapixel befriedigen können. Ein 50mm 1.4er Standardobjektiv kostet dann allerdings schon mal das zehnfache des Kameraherstellermodells. Bleibt die Frage, ob man dann nicht gleich Leica oder Hasselblad den Japanern vorziehen sollte...